Gemeinsam stark

Maisbauen 2022 mit Ausblick auf 2023

Das Wetter und die Temperaturen laden allmählich zum Maisbauen ein. Damit im nächsten Jahr auch noch genügend Flächen für den Mais zur Verfügung stehen, muss man einiges beachten.

Ab dem nächsten Jahr ist auf Ackerflächen ein jährlicher Fruchtwechsel vorgeschrieben, dass bedeutet Mais auf Mais ist nicht mehr bzw. nur noch begrenzt möglich.

Man darf auf max. 50% der Ackerfläche Mais in Selbstfolge anbauen, wenn eine Untersaat oder eine Zwischenfrucht angebaut wird. Daher muss also 2022 schon für 2023 vorausgeplant werden.

Für eine Untersaat gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, entweder bei der Saatbettbereitung Rot- und Schafschwingel säen oder eine Weidelgraseinsaat in den Bestand über Pneumatikstreuer oder direkt mit einer Güllegabe in den Bestand.

Für beide Verfahren gibt es bzgl. der Herbizid Strategie einiges zu beachten. Die beiden Links führen zu der offiziellen Empfehlungen der LfL.

https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ips/dateien/empfehlungen_mais_6_untersaat_weidelgras.pdf

https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ips/dateien//empfehlungen_mais_7_untersaat_schwingel.pdf

 

Diese Regelung gilt voraussichtlich nicht für Betriebe unter 10 ha Ackerfläche. Alle Angaben sind derzeit noch unter Vorbehalt, weil die Ausarbeitung der GAP auf Bundesländerebene noch nicht abgeschlossen ist.